Legal Operations Consulting für
Rechtsabteilungen und Kanzleien

Das Rad nicht neu erfinden.
Ein Baukasten für Legal Operations

Rechtsabteilungen und Kanzleien stehen unter ständigem Druck, die Art und Weise der Leistungserbringung zu optimieren. War der Handlungsdruck bisher überschaubar, sorgt die zunehmende Nutzung von KI  für eine völlig neue Dynamik. Und dabei geht es nicht nur um Technologie, die Auswirkungen von KI betreffen alle unternehmerischen Handlungsfelder einer Rechtsabteilung und Kanzlei. Und was es nicht leichter macht: Die Auswirkungen in einem Handlungsfeld wirken sich häufig auf andere Handlungsfelder aus.


Die Fragen, die sich daraus ergeben, sind so vielfältig wie drängend:


❓ Wenn neue Skills erforderlich sind, werden diese in eigenen Rollen verankert?
❓ Wenn neue Rollen geschaffen oder bestehende verändert, welche Auswirkungen hat dies auf die Organisation?
❓ Und auf die Kultur, wenn diese Rollen nicht mehr anwaltlich geprägt sind?
❓ Wenn bestehende Aufgaben „automatisiert“ und neue Services ermöglicht werden, wie werden diese vergütet?
❓ Wenn Kanzleien sich strategisch auf Marktsegmente fokussieren, was bedeutet das für die 10 anderen Handlungsfelder?
❓ Und wo genau besteht der größte Handkungsbedarf?

Legal Transformation Wheel


Fragen wie diese zeigen: Es fehlt nicht an Herausforderungen, es fehlt an einem Modell, das Orientierung schafft.


Genau dafür steht das Legal Transformation Wheel. Es bildet die zentralen Handlungsfelder ab, macht Abhängigkeiten zwischen ihnen sichtbar und liefert den methodischen Rahmen, um aus Komplexität einen konkreten Fahrplan zu entwickeln, eine Roadmap, die zeigt, wo der Hebel anzusetzen ist und in welcher Reihenfolge.


Doch ein Modell allein verändert nichts.

Im Kern geht es bei allen Herausforderungen um Veränderung, vor allem um den Abschied von althergebrachten Denkweisen, Herangehensweisen und vom eigenen Selbstverständnis. Oder um es mit John Maynard Keynes zu sagen:


"The difficulty lies not so much in developing new ideas as in escaping from old ones.


Nichts davon ist spezifisch für den Rechtsmarkt - mit einer kleinen Einschränkung: Veränderung erfordert Mut und Offenheit für Neues. Und das bedeutet zwangsläufig, Risiken einzugehen. Eine besondere Herausforderung für eine Profession, deren Selbstverständnis von Risikovermeidung geprägt ist.


Die Umsetzung von Veränderung erfordert ausgeprägte Methodenkompetenz: Change Management, Personal- und Kompetenzentwicklung, Projektmanagement, Prozessoptimierung und Informationstechnologie. Der Handlungsdruck mag unterschiedlich groß sein, letztlich geht es immer darum, einen angestrebten Zielzustand zu erreichen. Und das geht nur gemeinsam, mit tiefer Einbindung von Beteiligten und Betroffenen.


Transformation ist kein Workshop

Erfolgreiche Veränderungsprojekte erfordern neben  Methodenkompetenz ein gehöriges Maß an praktischer Erfahrung in Veränderungsprojekten. Und Veränderung benötigt Zeit, mit einem Workshop ist es nicht getan.


Die Erfahrung aus über 50 Veränderungsprojekten in den letzten 25 Jahren bestätigt eines: Jedes Projekt hat seine Besonderheiten. Es bedarf einer sorgfältigen Auswahl passender Werkzeuge, um an den richtigen Stellen den Hebel ansetzen zu können. Dabei wird weder auf einem weißen Blatt gestartet, noch stumpf eine Roadmap übergestülpt.


Ein Baukasten für Veränderungsprojekte im Rechtsmarkt

Als Leitfaden für Veränderungsprojekte dienen zwei "Methoden":


  1. Das Prinzip «Structure follows Process follows Strategy» nach Alfred A. Chandler
  2. Das Change Management Modell "Eight Steps of Change" nach John P. Kotter


Structure follows Process follows Strategy

Grundvoraussetzung für jedes Veränderungsprojekt ist eine Strategie (vereinfacht): "Wie soll es nach Beendigung der Transformation aussehen". Das Zielbild bestimmt die Prozesse, die zur Erreichung der strategischen Ziele erforderlich sind; die Prozesse operationalisieren die Strategie. Erst daraus lässt sich ableiten, welche Kompetenzen in welchem Umfang in welcher Organisationsstruktur erforderlich sind. Entlang dieses Modells werden alle eingangs genannten Handlungsfelder bearbeitet.


Eight Steps of Change

Das Modell von Kotter zählt zurecht zu den bekanntesten Modellen für Veränderungsprojekte: leicht verständlich, praxisnah und inkludierend. Es führt entlang von acht Schritten durch einen kompletten Veränderungsprozess.


Kotter eight steps of change

Das Transformation Wheel als Vorgehensmodell

Das Transformation Wheel ist die methodische Klammer für den gesamten Transformationsprozess. Durch die sorgfältige Analyse der Handlungsfelder werden Abhängigkeiten sichtbar: Welche Veränderung in einem Feld löst welche Auswirkungen in anderen Feldern aus? Kaskadeneffekte und Rückkopplungsschleifen werden systematisch erfasst statt zufällig entdeckt.


Das Ergebnis ist eine Roadmap, die gleichermaßen Orientierung und Fahrplan bietet – abgestimmt auf die spezifische Situation der Rechtsabteilung oder Kanzlei. Kein theoretisches Rahmenwerk, sondern ein konkretes Arbeitsinstrument für die Steuerung der Transformation.


Neugierig?